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Osterbräuche Südtirols

Osterbräuche Südtirols

Auch wenn Weihnachten heute festlicher erscheint, bleibt Ostern für Christen das Fest der Feste. Neben den liturgischen Feiern vom Leiden und Sterben Jesu und den religiösen Symbolen haben sich in Südtirol rund um das Osterfest zahlreiche Bräuche erhalten, wie die Steckeleweihe (der Weihe von Holzstöcken), der Fochazbrauch (einem süssen Gebildebrot) und’s Goggelepeckn (ein Eierspiel).

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Die grüne Neune

Die grüne Neune

Morgen ist Gründonnerstag und traditionell wird in unseren Breitengraden eine Wildkräutersuppe gekocht. Zumindest vom Hörensagen ist sie den Kräuterwissenden ein Begriff: Die “Grüne Neune”.

Ich werde dennoch häufig gefragt, was ich denn nun in die Grüne Neune gebe. Da wir gewohnt sind heutzutage, genaue Anleitungen zu erhalten, glauben wir, dass solche Dinge festgeschrieben sind. Aber dem ist nicht so.

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Märzenkolb und Zigoristechn

Märzenkolb und Zigoristechn

Am Freitag fängt der März an. Das Märzenkolb und das Zigoristechen sind Südtiroler Bräuche, die heute noch genauso wie früher zum Frühlingserwachen dazugehören. Jutta Tappeiner wird euch heute davon erzählen.

 

Märzenkalb – 1. März

Ähnlich dem Aprilscherz verhält es Weiterlesen

Bräuche zu Lichtmess 2

Bräuche zu Lichtmess 2

Wie schon gestern angekündigt, folgt heute der zweite Teil zu den Bräuchen zu Lichtmess. Während ich euch im letzten Beitrag von Liachtmess allgemein, Maria Kerz, Schlenggltog, den Wochsstöcklen, dem Liachtmessfeierti und dem Weiberfest erzählt habe, geht es heute weiter, mit Sprüchen und sogar einem Rezept!

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Bräuche zu Lichtmess

Bräuche zu Lichtmess

Das Kalenderjahr beginnt am 1. Jänner, das Kirchenjahr mit dem 1. Adventssonntag und das Bauernjahr zu „Lichtmess“. Heute noch wird in einigen Familien am 2. Februar der letzte Weihnachtszelten verspeist und das Krippele abgeräumt. Traditionell schließt sich mit „Lichtmess“ der Kreis der Feierlichkeiten rund um Weihnachten und es beginnt ist die Zeit der Reinigung. Der alte Name dieses christlichen Feiertages „Maria Reinigung“ lässt dies noch erahnen.

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„Kinigrachn“

„Kinigrachn“

Am Abend des 5. Jänner, am Vorabend des Dreikönigtages, wird in Südtirol und in anderen Tälern der Alpen geräuchert, um das Haus und die Familie zu segnen und Unglück fern zu halten. Heiße Glut aus dem Holzherd wird in eine Stielpfanne gegeben, darauf kommt geweihter Weihrauch.

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Goodies auf einem Blick

Goodies auf einem Blick

Meine Kolleginnen von @kraeuterkraft haben mich gefragt, wo denn die ganzen Bildchen von meiner Adventskalender-Aktion in diesem Jahr auf einem Blick zu sehen sind. Nun, sie sind alle in meiner Facebookgruppe “Heilwissen einfach vermittelt” veröffentlicht worden – zu der ihr alle auch herzlich eingeladen seid. Das war ihnen aber nicht genug.

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Alles Gute zum Neuen Jahr!

Alles Gute zum Neuen Jahr!

Vom Glücksklee und seiner Geschichte haben wir ja schon mal gesprochen in diesem Jahr… Erinnert ihr euch? Laut altem Glauben steht das erste Blatt für die Hoffnung, das zweite für die Treue, das dritte für die Liebe und das vierte für das Glück!

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“Ausrachn”

“Ausrachn”

In der Volksmedizin werden seit jeher Kräuter und Harze im Haus und im Stall zur Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und andern Unbilden geräuchert – ausgeräuchert eben oder im Dialekt: “ausrachn”. Der Rauch, so glaubte man, vertrieb nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Insekten und allerlei böse Geister. Kräuterweiblein und Bauerndoktoren kannten eine Vielzahl von Pflanzen, welche hilfreich sein konnten.

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Zeit zum Räuchern…

Zeit zum Räuchern…

Das Räuchern von Harzen und Kräutern ist seit Jahrtausenden in vielen Kulturen gang und gäbe – ob nun zur Heilung oder schon vorher zum Schutze der Gesundheit von Gemeinschaft, Familie und Tieren, ob nun religiös oder magisch. Im alpenländischen Raum hängt noch in vielen alten Häusern an den Wänden das Räucherpfännchen. Bei uns wurde vor allem zur Weihnachtszeit geräuchert – heute vieleorts noch zu Drei-König am 6. Januar, und zwar mit traditionell mit Weihrauch.  Für uns der Anlass, in den nächsten Wochen immer wieder etwas zum Räuchern zu veröffentlichen…

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Bräuche lebendig wie eh und je

Bräuche lebendig wie eh und je

Ende November hat Jutta Tappeiner ein Buch zu den Lebendigen Bräuchen in Südtirol veröffentlicht.  Sie ist eine der Kräuterfrauen, die wir schon seit Jahren kennen. Die Bäuerin und Kräuterpädagogin hat auch in unserem Buch “Die Kraft der Kräuter nutzen” so einige Rezepte verraten. Mit großer Freude können wir verkünden, dass dies hier der Auftakt als Gastbloggerin für sie ist, denn die Bräuche sind eng verwandt mit unserem Thema der Kräuter.

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So gesund ist die Olive!

So gesund ist die Olive!

Über Olivenöl liest man viel Gutes und man weiß über seine gesundheitlichen Vorzüge. Auch Olivenblätter sind in der Kräuterheilkunde angekommen. Aber sind die Oliven selbst, diese leckeren, kleinen, grünen oder schwarzen salzigen Dinger, die es zu jedem Aperitiv gibt und die Tomatensugo und Pizza herzhaft machen, sind die auch gesund?

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Scheibenschlagen – schamanisches Ritual?

Scheibenschlagen – schamanisches Ritual?

Dieses Mal geht es nicht direkt um die Kräuter, sondern um eine uralte Tradition, die die Vegetationskräfte in der Natur weckt. An diesem Sonntag ist es nämlich wieder soweit: Im Vinschgau ist wieder Scheibenschlagsonntag. Dieser Brauch hat mich vom Weiterlesen

Hollerblüteneis mit Kirschsauce

Hollerblüteneis mit Kirschsauce

Dieses wunderbare Rezept stammt aus dem neu erschienenen Buch “Fränkisch Kochen mit wilden Kräutern” von Marion Reinhardt. Sie hat es uns in die Hand gedrückt, als wir vor 10 Tagen im Frauenmuseum in Fürth unser Buch “Die Kraft der Kräuter nutzen” vorstellen durften. Erst zuhause hatte ich die Zeit, es mir genauer anzusehen und bin begeistert! Hier nun die kleine aber feine Kostprobe:

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