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Pappel-Salbe

Beginn der Serie “Heilende Bäume”

Es ist wieder soweit, jedes Jahr gegen Ende März  duftet die Pappel an meinem Schlafzimmerfenster herrlich balsamisch in der Sonne! Ich hab die klebrigen Knospen der Pappel beim urigen Kräuter-Hubert (siehe Beitrag) in Glurns kennengelernt, der daraus eine Pappel-Propolis-Tinktur herstellt. Im vergangenem Jahr hab ich welche zum Räuchern gesammelt (siehe Beitrag). Heuer werde ich daraus eine Salbe zubereiten. Ich zupfe die Knospen von den Ästen, kurz bevor sie aufbrechen und zu Blüten oder Blättern werden. Sie sind dann bräunlich grün und klebrig.

Rezept Pappel-Salbe

Zutaten:

ein kleines Schraubglas voll Pappelknospen
Olivenöl
Bienenwachs

Foto: Irene Hager

Zubereitung:
  • Die Pappelknospen mit dem Fingernagel etwas andrücken und in ein Schraubglas geben, mit Olivenöl auffüllen, bis sie gut bedeckt sind und das Glas verschließen.
  • Das Glas im Wasserbad auf ca. 60 Grad erhitzen. Dann vom Herd nehmen und über Nacht im Wasserbad langsam abkühlen lassen. 
  • Abseihen und erneut im Wasserbad erwärmen.
  • 10% Bienenwachs hinzufügen und so lange rühren, bis es geschmolzen ist.
  • Dann in kleine Salbendöschen abfüllen. Sobald die Salbe ausgekühlt ist, verschließen und beschriften.

Die Pappel-Salbe hilft gegen Entzündungen und leichte Verbrennungen. Ich verwende sie auch bei Gelenkschmerzen, Verrenkungen und Verzerrungen. Auch gegen Hämorrhoiden soll sie helfen.

Alte Pflanzenbeschreibung

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