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Lieblingsräucherung: Mastix

Wenn mich eine dunkle, dumpfe Stimmung erfasst, ist das Harz des Mastixstrauches (Pistacia lentiscus) eines meiner Lieblingsräucherungen.
Der Duft bringt Licht in das verdunkelte Gemüt, inspiriert, weckt die Gabe, neue Visionen zu entwickeln und die Zukunft neu zu gestalten. Es ist, als ob der graue Schleier über der Welt lüftet, sie das sonnige Licht der mediterranen Gegend sie flutet und die Leichtigkeit wieder einzieht.

Foto: Karin Raffeiner

Eine neue Kraft ist wieder da. Und mit ihr kommt Zuversicht und Mut.
Demensprechend wird diese Räucherung gerne auch bei depressiven Verstimmungen verwendet.

Der im Mittelmeeraum beheimatete Strauch, von dem wir ja schon vor kurzem berichtet haben, liefert beim Anritzen der Rinde ein hellgold-gelbes Harz, das zitronig, warm und fein balsamisch riecht. Wen wundert es noch, dass diese Räucherung – wie der Weihrauch auch – der Sonne zugeordnet wird?
Apropos Weihrauch: Wer ihn nicht verträgt, kann ihn mit Mastix gut ersetzen. Er ist etwas feiner und sanfter.

Mastixrinde, aus der das Harz oft auch von alleine perlt.
Foto: Pixabay

 

Ich mag diesen erhebenden Duft übrigens auch bei der Meditation sehr gerne.
Ausprobieren lohnt sich!

 

Räuchermischung

Den Mastix räuchere ich gerne zusammen mit:

  • Johanniskraut
  • Lavendel
  • Angelikawurzel
  • Lärchenharz
  • Koriander
  • Lindenblüten
  • Fichtenharz
  • oder Honigklee

Eigentlich bin ich der Meinung, jede Kräuterräuchermischung kann von diesem Harz nur profitieren! Es passt sich gut an.

 

Foto: Karin Raffeiner

 
Ein Kuriosum:

Mastix wird in den Herkunftsländern bei Zahnfleischproplemen gekaut (=masticare). Was wohl auch den Namen erklärt…

 

 

Bloggerin, Kräuterkundige und Krankenpflegerin
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