Die Birke, uraltes Frühlingssymbol

Die Birke mit ihren gelbgrün leuchtenden, jungen Blättern ist einer der ersten Bäume, die austreiben und daher seit alters ein Frühjahrssymbol. Sie leitet die Zeit der Sonne und der neu erwachenden Lebenskraft ein.

Dass der wasserliebende Baum, lateinisch: betula pendula, ein Freund der Nieren ist, wusste man schon im Mittelalter und nannte ihn daher den „Nierenbaum“.

@Dora Somvi

  • Die Birkenblätter regen die Nieren sanft an, ohne sie zu reizen.
  • Gleichzeitig kurbeln sie den Stoffwechsel und
  • die Ausscheidung der überschüssigen Harnsäure an.

Der Baum mit den äußerst beweglichen, flexiblen Zweigen unterstützt die Flexibilität in Körper, Seele und Geist und wird seit Menschengedenken als

  • Tee,
  • Tinktur,
  • Waschung,
  • Bad (100g Blätter/1 l Wasser) und
  • Salbe

bei rheumatischen Muskel- und Gelenksbeschwerden verwendet.

Birkenblätter sind außerdem beliebte Bestandteile in Teemischungen

  • zum Reduzieren des Gewichtes,
  • bei Hautauschlägen,
  • hartnäckigen Ekzemen und
  • geschwächter Nierenfunktion.

 

In der Wildgemüse-Küche bereichern die aufspringenden Blattknospen und die frisch ausgetriebenen Blätter Salate und grüne Smoothies mit ihrem erfrischend säuerlichen Aroma, schmecken auf dem Butterbrot und ganz besonders köstlich im Pesto.

Nebenbei sind sie sehr reich an Calcium und Vitamin C und versorgen uns mit belebender Frühlingskraft.

Birkenblätter-Pesto

@Dora Somvi

Zutaten:

100g wildes Grün (etwa 30g Birkenblätter, 20g Gundermann, 50g Giersch)
2 EL Sonnenblumenkerne
50g Parmesankäse (am Stück) oder weitere 2-3 EL Sonnenblumenkerne
¼ l Olivenöl
etwas Kräutersalz und Pfeffer

Zubereitung:
  • Die gewaschenen Kräuter sehr gut trocken tupfen und
  • etwas klein schneiden.
  • Den Parmesankäse zerbröseln und zusammen mit allen Zutaten pürieren.
  • Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

 

Gastbloggerin – eine der Kräuterfrauen, die auch so einige Rezepte für das Buch “Die Kraft der (Südtiroler) Kräuter nutzen” geliefert hat. Ob altes oder selbst experimentiertes Kräuterwissen, Dora ist eine wandelnde Schatztruhe. Sie hält schon seit Jahren regelmäßig Vorträge und Workshops zu Kräutern und ist Autorin des Buches: Kräuterwanderungen in Südtirol.

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