Trau keinem Garten …

… in dem kein Unkraut wächst!

Wir haben ja am 28. März den „Ehrentag des Unkrauts“ mitgefeiert, der seit 2003 jährlich an diesem Tag begangen wird. Aber das heißt nicht, dass wir es nicht auch an anderen Tagen zum Mittelpunkt eines Beitrages machen, nicht wahr?

Viele Gärtnerinnen und Gärtner jammern über den wuchernden Giersch. Mir klingt immer in den Ohren, was unsere Irene Hager dazu sagt: „Dem Giersch in deinem Garten kommst du sowieso nicht bei. Das Einzige, was du tun kannst, ist ihn zu essen!“

Der  Vorläufer des Spinats in unseren Breitengraden ist denn auch äußerst schmackhaft und so manche verzehren ihn gekocht oder roh, indem sie in ihren Speisen hinzufügen.

 

Wir haben dem Giersch in unserem Buch „Die Kraft der (Südtiroler) Kräuter nutzen“ eine eigene Pflanzenbeschreibung gewidmet. Dieses Beikraut, wie wir ja ab jetzt das Unkraut politisch korrekt nennen, heißt im Volksmund „Gichtkraut“ und verweist damit, für was es seit je her eingesetzt wurde, schon seit den Griechen. In einigen Rezepten des Buches ist der Giersch ein wichtiger Bestandteil, nicht zuletzt beim Giersch-Omlett der Kräuterfrau Raphaela Pixner.

Tipp: Am Ende des Buches ist ein Kräuter-Glossar angegeben. Dort werdet ihr den Giersch finden und sehen, in wie vielen Rezepten er in unserem Kapitel zum Kochen vorkommt.

 

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