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Das Zigori-Stechen geht los!

Es ist soweit, raus auf die Wiese und den ersten Löwenzahn-Salat des Frühlings pflücken! Gerade jetzt beginnen aus den Pfahlwurzeln des Löwenzahns die zarten Blattrosetten zu sprießen, das “Zigori-Stechen” geht los!

Wie sammelt man Löwenzahn im Frühling?
Was man dazu braucht:
-ein kleines spitzes Messer – z.B. ein Taschenmesser
-einen Korb oder eine Stofftasche

Suche dir eine Wiese, von der du sicher bist, dass sie frei von Kunstdünger, Pestiziden oder frischer Gülle ist -was gar nicht so leicht ist! Am Besten du hast einen eigenen Garten oder ein Gemüsebeet, welches noch vom Winter brach liegt. Wenn du genau schaust, findest du die ersten Löwenzahn-Rosetten, noch dunkelrot oder zart grün.


Du stichst mit dem Messer kurz unter den Blattansatz durch die Wurzel. Dabei muss immer etwas Wurzel mit abgeschnitten werden. Dadurch lässt sich der Löwenzahn nicht nur besser putzen und verarbeiten, das kleine Wurzelstück ist auch noch sehr gesund (Tipp von meiner Oma!). Anschließend die braunen alten Blätter wegzupfen und den Wurzelansatz mit dem Messer sauber schaben. Zu Hause nimmst du eine Schüssel mit Wasser und gibst deine Ernte rein. Dadurch lösen sich Erde, alte Blätter und Sand. Nimm dann den Löwenzahn raus und wiederhole die Prozedur so lange, bis das Wasser sauber bleibt. Nun ist er bereit zur Verwendung in der Küche!

Zigorisalat oder Wiesensalat, wie er  in Südtirol genannt wird, schenkt uns zeitig nach dem Winter die ersten frischen Vitamine. Er wird meist klein geschnitten und mit gekochten Kartoffeln, geriebenen Karotten oder Apfelscheiben schmackhaft mit Essig, Öl und Kräutersalz angerichtet. Besonders gut schmeckt er mit einem hartgekochten Ei.

Welches ist dein Lieblingsrezept?

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