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Gemmotherapie trifft Aromatherapie

 

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber ich liebe Knospen einfach so auf dem Weg zu naschen. Meine absolute Favoritin ist die milde beruhigende, schleimhaltige Knospe der Linde, nach der ich im Winter hindurch fast süchtig bin.

Grafik : Karin Raffeiner

Und von Kindheit an liebe ich die zarten Triebe der Kiefern, süsslich mild mit einem herben zusammenziehenden Nachgeschmack mmhh…köstlich.

Bis jetzt hat mir das Naschen der Knospen gereicht.

Heuer musste ich jedoch erstmals tatsächlich Zuflucht zur Gemmotherapie suchen.

Zu den Knospenmazerate, respektive  zum Ribes Nigrum.

Ribes nigrum, das cortisonähnlich wirkende Knospenmazerat der Schwarzen Johannisbeere ist wohl das bekannteste Gemmopräperat

 Ich war heuer etwas zu spät mit dem der Heuschnupfenprophylaxe (hier) dran.  Meine Rettung war ein selbstgemachter Mundspray aus dem  Gemmomazerat der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) in Kombination mit den schon bekannten ätherischen Öle der Zeder und der Zypresse

Die Wirkung war einfach sagenhaft. Ich konnte unter der wunderschön blühenden Haselnussstaude sitzen ohne, dass ich unter meinen üblichen Symptome wie tränende Augen, Fließschnupfen und Mattigkeit litt.

Hatte ich den Mundspray nicht dabei, war das Vollbild binnen eines halben Tages da.

Ich will euch das Rezept nicht vorenthalten:

Grafik und Text: Karin Raffeiner

 

Die Aufnahme über der Mundschleimhaut hat den Vorteil, dass die Wirkstoffe relativ schnell aufgenommen werden.

Den Geschmack finde ich  sehr angenehm.

Was ich noch feststellen konnte war, dass sich  meine chronische Nebenhölenentzündung  bei der Anwendung des Sprays besserte.

Bleibt gesund!

 

3 Antworten auf Gemmotherapie trifft Aromatherapie

  • Hallo Karin,

    bei Kindern, welche Dosierung würdest du empfehlen bzgl. Ätherischer Öle?

    Vielen Dank
    Lg Vera

    • Liebe Vera
      Bei Kinder, je nach Alter, würde ich eher von der Beigabe der ätherischen Öle abraten. Der Einsatz hingegen von Gemmopräperate bei Kindern wird in der Literatur positiv bewertet (Quelle:Dr. med.Barbara Bichsel, Dr.med Julia Brönnimann “Gemmotherapie, die Kraft der Knospen” 2016 Eugen Ulmer Verlag). Beide Autorinnen haben ausschliesslich gute Erfahrungen mit der Gemmotherapie bei Kindern gemacht. Mir selber fehlt leider in Bezug auf die Gemmotherapie bei Kindern die Erfahrung, da ich bei meinen Kindern mit der Homöopathie, Schüsslersalze, Aromatherapie und Kräuterzubereitungen arbeite.
      Alles Liebe,
      Karin

  • Hallo! Freue mich gerade, hier über Gemmotherapie zu lesen.
    Habe Ribus vor 3 Monaten für mich entdeckt. Über 20 Jahre schlimmstes Heuschnupfen mit 2 mal im Winter Desensibiliesirung hinter mir, was nicht geholfen hat!!! Und nun nehm ich seit Dezember täglich eine Schwarzkümmelkapsel und ab mitte Februar Ribres nigrum und bin Beschwerdefrei 🙂 Wenn ich es mal vergessen habe und es juckt mir in der Nase… 20 Tropfen davon und alles ist wieder gut.
    Nur, ich nehme keine äth. Oel dazu, brauch ich wohl auch nicht, oder wofür sollen die gut sein?

    GLG Kerstin

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