Blütenessenzen- die subtile Kraft der Pflanze

Wir Kräuterfrauen und Kräutermänner arbeiten vorwiegend mit den stofflichen Anteilen der Pflanzen. Manche von uns jedoch kennen und schätzen das Potential der sogenannten Blütenessenzen und sind ihnen meist total verfallen. Die bekanntesten Blütenessenzen sind wohl die Bachblüten, die in den 1930ern Jahren von Eduard Bach entwickelt wurden.

Heute gibt es wesentlich mehr Blütenessenzen, z.B. die kalifornischen Blütenessenzen FES oder die australische Bush Flowers Essenzen. Aber es ist ja klar, da es nicht nur 38 Pflanzenkräfte gibt, sondern jede Pflanze ihre eigene Kraft hat, die wir auf unserem Entwicklungsweg brauchen können.

 

Was sind nun Blütenessenzen?

Die Blüten berühren uns tief in unserer Seele

 

Blütenessenzen enthalten die Schwingung, die Information der jeweiligen Pflanze in ihrem gerade aufgeblühten Stadium. Jede Blütenpflanze hat ein anderes Potential und vermag uns somit in ganz bestimmten Persönlichkeitsaspekten in unsere Kraft bringen. Man muss wissen, dass unsere Schwächen zugleich auch unsere Potentiale sind, wenn sie denn in ihre Kraft gebracht werden. Und da zeigen sich die Blütenessenzen ungemein hilfreich.

Sie behandeln nicht die Schwäche, sondern wandeln diese in das dort enthaltene Potential um.

Welch Erleichterung endlich diese Kraft leben zu können!

Jede Blüte hat ihre eigene Struktur und Ordnug

Diese Energie kommt vom jeweiligen Geist der Pflanze.

Das zu wissen und auch zu erleben, ist für uns Kräuterfrauen ungemein wichtig, finde ich. Wir haben es bei den Pflanzen nicht mit toten, unbeseelten Objekten zu tun, sondern mit eigenständigen Wesen.

Und dieses Wissen, diese Haltung macht einen Unterschied.

Trete ich der Pflanze mit diesem Wissen und mit meiner Herzlichkeit und Achtung entgegen, dann erhalte ich nicht nur die Stofflichkeit und die chemischen Inhaltsstoffe von ihr, sondern ich werde auch tief in meiner Seele berührt. Sie vermittelt mir ihr Wesen. Dann kann es sogar sein, dass ich die Stofflichkeit gar nicht mehr brauche, sondern lediglich die Schwingungsmedizin. Ich habe sowieso seit längerem das Gefühl, dass für den Mensch zukünftig immer mehr die feinstoffliche Kraft, die Seelenkraft, wichtiger wird als die grobstofflichen Inhaltsstoffe. Die Tendenz geht immer mehr dahin.

 

Wie kann ich die Schwingung der Pflanze, die mich anspricht für mich nutzbar machen?

Das Wesen der Blüten

Einmal, indem ich mich auf sie einlasse, mit mir in Austausch zu gehen, und das andere Mal eben auch mit den Blütenessenzen.

Seit einigen Jahren stelle ich nun meine eigenen Essenzen her, von Blüten, die mich rufen, die mich berühren. Angefangen habe ich mit der klassischen Wassermethode von Eduard Bach. Heute habe ich mehrere Methoden, die ich individuell, je nach Blüte, einsetze. Der Vorteil ist, dass ich hier gewachsene Blüten verwende, die natürlich unter den gleichen Umweltbedingungen leben wie ich und deshalb auch individueller, mir und meinem Umfeld angepasst sind.

Vieleicht habt ihr Lust bekommen, auch einmal eine Blütenessnz herzustellen?

Ich zeige euch heute die klassische Methode:

 

Die Wasserglasmethode:

Wasser ist der Energieträger der feinen Blütenschwingungen

  • Ich  warte einen wolkenlosen Tag ab (das ist nicht immer so einfach),
  • fülle ein Glas oder Porzellanschüsselchen mit gutem Quellwasser,
  • trete zur Pflanze, informiere sie über mein Vorhaben und bitte sie um ihre Erlaubnis.
  • Vielleicht erhalte ich von ihr bestimmte Informationen, die ich dann auch berücksichtige.
  • Wenn ich die Erlaubnis erhalten habe (du wirst es wissen oder fühlen, ob du die Erlaubnis hast),
  • schneide ich mit einer für mich ganz besonderen Schere die voll aufgeblühten Blüten ab und lasse sie in das Schüsselchen mit Wasser fallen.
  • Ich versuche sie so wenig wie möglich zu berühren.
  • Dann stelle ich das gefüllte Schüsselchen an einem geschützten Platz für vier Stunden in die volle Sonne, am besten um die Mittagszeit.
  • Zusätzlich bitte ich um Schutz für diese Zeit, sodass diese Blüten in aller Ruhe ihre Kraft in das Wasser verströmen können.
  • Nach der Wartezeit nehme ich mit einem Blatt oder einem Stengel der gleichen Pflanze die Blüten aus dem Wasser und  gieße einen Schluck vom Blütenwasser als Dankeschön auf die Erde.
  • Den Hauptteil fülle ich in ein mitgebrachtes Violettglasfläschchen zur Hälfte mit dem Blütenwasser und fülle die restliche Flasche mit guten Cognak oder Brandy auf. Das ist die Mutteressenz.
  • Diese wird weiter zur Stockbottle* verdünnt, aus der dann das Einnahmefläschchen hergestellt wird.
  • Ich räume meinen Platz nach der Herstellung gut auf, bedanke mich bei der Pflanze und bewahre die Mutteressenz und die daraus zubereitete Stockbottle fern von Strahlungsquellen wie Handy, Elektrogeräte ecc. auf.
  • Meistens bereite ich mir sofort ein Einnahmefläschchen mit der neuen Blütenessenz zu und nehme sie für eine Woche ein. Da setzt die Wirkung bei mir ein.

*Stockbottle
Die Verdünnung geht klassisch laut Bach geht so, dass aus der Mutteressenz 2 Tropfen entnommen und in 10 ml Brandy oder Cognac gegeben werden: Das ist die Stockbottle. Das Einnahmefläschchen wird dann wieder mit 2 Tropfen aus der Stockbottle und halb mit Alkohol oder Essig und halb mit Wasser gefüllt. In dem Einnahmefläschchen können auch mehrere Blütenessenzen gemischt werden.

 

Fertige Stockbottle

Sollte jemand mehr darüber wissen wollen, so habe ich am Samstag, den 23.6. 2018 einen Kräuterwanderungs-Tag, diesem Thema gewidmet ( www.karinsjurte.com). Einfach diese Veranstaltung rechts anklicken und du erhältst genauere Informationen.

Alles Liebe inzwischen

 

 

 

Bloggerin, Kräuterkundige und Krankenpflegerin
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