Grippe!!!! Was hilft ?

Unsere Astrid liegt mit einer saftigen Erkältung im Bett und hat mich gebeten, einen Blog über den Holunder zu schreiben… Naja, könnt ich schon, aber da nicht nur der Holunder sehr hilfreich bei einer Erkältung oder gar Grippe ist, habe ich mir gedacht, ich schreibe dieses Mal über mehrere sehr wirkunksvolle Heilkräuter und Methoden für die Unterstützung der Genesung.
Vorausschicken möchte ich, dass ich eine Erkältung oder einen grippalen Infekt nicht so schlimm empfinde, sondern die Erfahrung gemacht habe, dass der Körper sich damit periodisch die Möglichkeit einräumt, einen ordentlichen “Hausputz” zu machen. Durch das Fieber wird nicht nur den Viren zu Leibe gerückt, sondern auch allem Sonstigen, nicht mehr Gebrauchten – wie tote oder entartete Zellen, eingelagerte Schlacken und kleinere chronische Entzündungsherde.
Der Seele hilft es auch; vorausgesetzt man begibt sich ins Bett und ist mal nicht für irgendwas zuständig ( …ja ich weiss, nicht so leicht… aber das schaffen wir schon)
So liegt mein Fokus nicht auf das “schnell wieder einsatzfähig sein”, sondern meinem Körper und meiner Seele die optimale Unterstüzung zu geben, das zu tun, was jetzt gerade ansteht.

In der Anfangsphase, in der ich bemerke, dass sich was anbahnt, versuche ich je nach Symptom mein Immunsystem mit ätherischen Ölen zu mobilisieren und desinfiziere damit zugleich die Raumluft: Ich gebe in meinen Aromavernebler je

  • 1 Tropfen Eukalyptus globus
  • 1 Tropfen Weißtanne oder Fichte
  • 1 Tropfen Zitrone
  • 1 Tropfen Thymian thymol

Bei Anwesenheit von kleinen Kindern könnte man den Eukalyptus globus mit Cajebut austauschen, da dieser leichter verträglich für sie ist und auch die Menge muss reduziert werden; je kleiner die Kinder, desto geringer. Bei Kinder unter 1 1/2 Jahren gebe ich überhaupt keine auswurfsfördernden Öle in den Aromavernebler, da sie den Schleim, der dabei anfällt, nicht so gut abhusten können.

Am Abend mache ich mir ein ansteigendes Fußbad mit einer Handvoll Salz und eventuell mit den gleichen ätherischen Ölen. Dieses regt die Durchblutung in den Schleimhäuten an und damit können sie ihrer Barrierefunktion gut nachkommen.

Wenn das Fieber da ist, versuche ich hinzuspüren, was mir gut tun würde: gewöhnlich Wärme und schwitzen. Da hilft mir eine Kanne Tee aus

  • Holunderblüten,
  • Lindenblüten
  • Thymian

der trinkwarm mit einen Teelöffel guten Honig angereichert wird. Dreimal pro Tag kommen noch 20 Tropfen Propolis hinein.
Dieser Tee regt das Schwitzen an, wirkt schleimlößend, auswurffördernd und immunsystemstimuliernd.  

Im Bett bleiben!

Der Aromavernebler begleitet mich weiterhin und irgendjemand (im Notfall ich selbst) muss auch immer wieder ordentlich stosslüften, damit saubere Luft ins Zimmer kann.
Zusätzlich steht der Isländische Moossirup an meinem Bett und es wandert immer wieder ein Löffelchen in meinen Mund.

Sodala, geschwitzt haben wir, das Fieber ist endlich gesunken, frau lugt schon aus dem Fenster raus und eigendlich könnte sie ja probieren, in die Vertikale zu kommen.

Der Aufbautee besteht jetzt aus

  • Thymian
  • Pfefferminze
  • Meisterwurz

Holunderblüten und Lindenblüten haben zusätzlich zu ihrer schweisstreibenden Eigenschaft auch eine sehr entspannende Wirkung, die ich jetzt aber nicht mehr brauche.

Ich ziehe jetzt etwas Kräftigenderes, Tonisierenderes  vor…. unter anderem gehört ein Bitterkraut dazu. Diese geben mir die Kraft, die ich brauche, um mich zu regenerieren.

Propolis und Honig sind immer noch dabei und auch der Aromavernebler noch im Einsatz. Solange, wie ich das Gefühl habe, dass ich das jeweilige noch brauche. Das war jetzt einer meiner Fahrpläne bei einem grippalen Infekt, die ich an die jeweiligen Symptome noch anpasse: ein Heilkraut/ Schüsslersalz dazu oder austauschen etc.

 

Allen, die derzeit krank sind,

wünsche ich gute Besserung!

Karin

Bloggerin, Kräuterkundige und Krankenpflegerin
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