Darf ich vorstellen? Zimt (Cinnamomum verum)

Erwärmend, sinnlich, kraftspendend, immunstimulierend und gute Laune machend – so könnte die Kurzbeschreibung der Zimtrinde sein.

Tatsächlich besitzt die Rinde des Zimtrindenbaumes eine ideale Kombination von Inhaltsstoffen, die uns gerade in der kalten Zeit zugute kommen. Sie erhöht die Durchblutung, was besonders bei den im Winter strapazierten Schleimhäuten wohltuend ist, erhöht die Ausschüttung von Glückshormonen, auch etwas den Blutdruck und wirkt gegen Bakterien und Viren.

Zimt wirkt sehr stark auf das Immunsystem ein und stärkt die Abwehrkräfte.

Deshalb ist es kein Wunder, dass er in der kalten Jahreszeit gerne in den Gewürzweinen, respektive Glühweinen, Punschs und Grogs enthalten ist. Ein Rezept von meinem Hauspunsch gibt es hier.
Auch in den verschiedenen Rezepten vom Melissengeist ist meist Zimt enthalten.

Ich möchte euch jedoch im heutigen Rezept eine etwas unbekanntere Verwendungsform für die Zimtrinde vorstellen, und zwar als Räucherung.

Pulverisierte Zimtrinde in Räuchermischungen beigegeben, verleiht der Räucherung mehr Tiefe, gibt ihr Sinnlichkeit, einen warmen Hauch und beflügelt die Phantasie. Zimt gehört in Mischungen, die die Kreativität, Geborgenheit und das sinnliche Erleben anregen sollen.

 

FLÜGEL DER NACHT

Zutaten:

• 1 Teil Zimt pulverisiert
• 1 Teil Weihrauch
• ‎1 Teil Kardamonkapseln
• 1 Teil Lavendelblüten getrocknet
• 1 Teil Rosenblütenblätter getrocknet
• ½ Teil Lorbeerblätter getrocknet
• ½ Teil Gewürznelken
• 1 kleine Prise Muskatnuss

Zubereitung:
– Kardamon aus der dünnen, hellen Hülle schälen
– dann diese schwarzen Körner zusammen mit Zimt, Weihrauch, Lorbeerblättern, Gewürznelken und einer wirklich kleinen Prise Muskatnuss, Lavendelblüten und Rosenblüten gemeinsam im Mörser fein mörsern
– auf ein Stück Räucherkohle geben
– und genießen 😉

Bloggerin, Kräuterkundige und Krankenpflegerin
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